Vibe & Conquer 1.1.0: Das Battlefield wird zum Command Center
V&C 1.1.0 ist kein normales Update. Isometrische 3D-Gebäude, GitLab-Support, Map Editor, Mailbox-Building, Claude Channels, Keycloak-Auth — und der Abschluss der Evolution von GH-CTRL zu Vibe & Conquer.
Vibe & Conquer 1.1.0: Das Battlefield wird zum Command Center
Mit Version 1.1.0 schließt Vibe & Conquer einen langen Entwicklungsbogen ab — und öffnet gleichzeitig einen neuen.
Was als GH-CTRL begann, wurde über Agent Provocateur und BattleGit zu dem, was es jetzt ist: Vibe & Conquer, ein self-hosted Command Center für Multi-Repo Agentic Workflows. 1.1.0 ist die erste stabile Version, die diesen Namen wirklich verdient.
Isometrisches 3D-Battlefield
Das sichtbarste Update: Das Battlefield ist jetzt dreidimensional.
Die flachen CSS-Gebäude sind durch isometrische 3D-SVG-Bauten ersetzt worden. Das Terrain darunter liegt auf einem isometrischen Grid. Die Wirkung ist nicht nur ästhetisch — die Tiefenstaffelung macht das Battlefield räumlich lesbar. Du siehst auf einen Blick, welche Bases Aktivität haben, wo PRs als Gebäude stehen, welche Branches als Silos organisiert sind.
Canvas-basiertes Chroma-Key-Rendering sorgt dafür, dass Basis-Gebäude in der Repo-Farbe erscheinen — Farbcodierung als semantisches Signal, nicht als Dekoration. HiDPI-Displays werden per devicePixelRatio-Skalierung korrekt bedient.
Neue Gebäude-Typen
Das Build-Menü im Battlefield-Stil wurde erheblich erweitert:
ClawCom integriert Claude Channels direkt ins Battlefield-UI. Kommunikation mit laufenden Agenten ohne Tab-Wechsel.
Healthcheck-Building visualisiert den Status der konfigurierten Dienste auf der Map. Ob Monitoring-Endpunkte, CI-Status oder externe APIs — alles als Battlefield-Element.
Mailbox-Building bringt einen vollständigen IMAP/SMTP-E-Mail-Client ins Interface. Self-hosted, ohne externe Abhängigkeiten.
Netlify-Preview-Building zeigt Deploy-Preview-Links direkt als Battlefield-Struktur neben dem zugehörigen PR-Gebäude. Preview-URL und Merge-Entscheidung am selben Ort.
Neue Bases können jetzt direkt aus dem Build-Dialog erstellt werden — inklusive Visibility-Optionen für den neu erstellten GitHub-Repository.
GitLab-Support
Das war die größte Infrastruktur-Arbeit in 1.1.0: vollständige GitLab-Integration über sechs Phasen.
- API-Client und Backend-Routes für GitLab-Instanzen
- Frontend-Typen und Add-Repo-Dialog mit Provider-Auswahl
- Setup-Screen mit GitLab-Token-Check
- Assignee-Management für MRs und Issues
@mentions-Feed mit Reviewer-MRs und zugewiesenen Issues- Branch-Behind-Count via Reverse-Compare
- Provider-aware URLs in FeedPanel
Self-hosted GitLab-Instanzen werden über instance_url in der Repo-Konfiguration eingebunden. Das Schema kennt jetzt provider und instance_url als Felder.
Map Editor
Der Map Editor hat mehrere substantielle Updates bekommen:
- 256×256 Karten statt des alten Limits
- Brush-Size-Control für Bulk-Painting
- Stamp-Image-Import — ein Bild hochladen, Farben werden ins Map-Farbschema gemappt
- Export/Import-Format für Map-Sharing
- Paint/Erase-Bug behoben, Drag-Painting wiederhergestellt nach Performance-Optimierung
- Rendering-Performance optimiert (separater Render-Loop für große Maps)
Maps sind jetzt vielen Repos gleichzeitig zuweisbar (many-to-many). Das erlaubt thematische Karten unabhängig von der Repo-Zuordnung.
Claude-Integration: Geschlossenerer Loop
Das Workflow-Closing zwischen Issue-Management und PR-Erstellung wurde verfeinert:
- Automatische PR-Erkennung: Wenn Claude ein Issue abschließt und einen PR-Link postet, erscheint im Issue-Detail-Modal ein "Create PR"-Button — vorausgefüllt mit Branch und Title.
- Spinning-Indicator auf aktiven Claude-Issues im Battlefield (nur das Zahnrad-Icon dreht sich, nicht der gesamte Text)
- Assignee-Support in Dashboard und Battlefield — sowohl anzeigen als auch setzen
- Batch-Issue-Creation aus dem Dashboard-List-View
- Highlighting von Issues ohne Claude-Interaktion
- Auto-Scan 15 Sekunden nach Issue-Erstellung
Voice Control
Kommentar- und Mission-Eingabe unterstützen jetzt Web Speech API. Für den Hands-free-Workflow: Battlefield im Blick, Befehl gesprochen, Issue erstellt.
Infrastruktur
Docker Compose mit prod- und dev-Profilen ist jetzt Teil des Repos. Self-hosting ohne manuelle Docker-Konfiguration.
Keycloak OIDC ist als opt-in Auth-Layer verfügbar. Für Teams, die zentrales Identity-Management betreiben.
PWA-Support mit konfigurierbarer Server-URL — das Interface lässt sich als installierte App betreiben, mit eigenem Server-Endpoint.
SSE-Streaming für Dashboard-Repos: Repos laden progressiv, der erste Batch erscheint sofort statt erst nach dem vollständigen API-Roundtrip.
Semantic Versioning mit Auto-Bump und UI-Anzeige schließt den Changelog-Loop.
Vitest + Playwright Automated Tests sind jetzt Teil der CI-Pipeline.
Das Battlefield als Default
Eine konzeptuell wichtige Entscheidung in 1.1.0: Das klassische Dashboard wurde entfernt, das Battlefield ist jetzt die Default-Ansicht.
Das ist nicht nur Vereinfachung. Es ist ein Statement darüber, was das Interface leisten soll: räumliche, sofort lesbare Situationsübersicht — nicht eine weitere Liste von Repos und Issues.
V&C 1.1.0 ist auf GitHub verfügbar. Self-hosted, MIT-lizenziert.